Frido Hohberger: opak opal oval
Der Tübinger Künstler Frido Hohberger spielt in seiner Malerei mit Farben und Flächen und dabei auch ganz bewusst mit verschiedenen Farbqualitäten und Strukturen. Bei jedem Blick zeigen sich neue Überlagerungen und damit auch neue Farben. Die Tondi laden ein, nochmal genauer hinzuschauen und seiner Neugier freien Lauf zu lassen.
opak opal oval
Malerei als Spiel mit bildnerischen Mitteln
Die Spielfelder:
3 Tondi ( Rundbilder mit eingeschriebenem Quadrat)
Durchmesser jeweils 80 cm auf Leinwand und Holz
Tondo 1: Farbdominante Orange
Tondo 2: Farbdominante Violettblau
Tondo 3: Fabdominante Rot
Die Akteure:
Flächen Formen, Strukturen und Linien in unterschiedlichen Größen und Formen, deckende Segmente mit unterschiedlicher Farbsättigung, transparente Farbfetzen und Farbpartikel.
Die Spielidee:
Konträre bildnerische Elemente miteinander zu kontrastieren, auszubalancieren und in ein Farbgefüge zu bringen. Strenge geometrische und deckende (opake) Farbsegmente überlagern leichte und transparente (opale) und amorphe Farbpartien.
Die drei ungegenständlichen Rundbilder konstituieren ein Gefüge rein formaler Farb-und Fontraste und verweisen auf nichts anderes als sich selbst.
Das Ziel:
Ein imaginärer Farbraum.
Dauer:
05.03.2025 bis 14.05.2026
Ort:
LABORfenster
Mirabeauweg 3
72072 Tübingen
Kurzvita
1949 geb. in Tauberbischofsheim
1984-91 Studium an der Kunstakademie Stuttgart bei Prof. Rudolf Haegele
1986 Preis des Tübinger Künstlerbundes
1991 Stipendium und Preis der Fondazione Ratti, Como bei Antonio Saura
2016 Preis des Landkreises Ebersberg
Einzelausstellungen im In-und Ausland (Salzburg, Amsterdam, Frankfurt, Saabrücken, Stuttgart, Ulm, Bamberg, Bad Boll, Ebersberg, Marbach, Reutlingen, Urbino, Tauberbischofsheim/Grünsfeld, Tübingen, Winterbach)
von 1995 - 2017 Leiter des Zeicheninstituts der Universität Tübingen
Arbeiten in Öffentlichen Sammlungen: Mozarteum Salzburg, Regierungspräsidium Tübingen, Regierungspräsidium Stuttgart, Landratsamt Reutlingen, Arbeitsgericht Reutlingen, Bayrische Staatsgemäldesammlung, München
Literatur: Tübinger Kataloge Nr. 43/1 und 2 , Kulturamt der Universitätsstadt Tübingen
Süddeutsche Zeitung 7. März 2016: Transparenz und Geheimnis
Süddeutsche Zeitung 21.11. 2018: „Die Poesie der Anatomie“
Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft & des Tübinger Künstlerbundes
Zeichnung, Malerei und Duckgrafik
lebt und arbeitet in Tübingen