Armin Burghagen: Ausstreben im Augenblick. PROJEKT LINIENTANZ · RESONANZRAUM 02
Von September 2026 bis März 2027 ist das Projekt Linientanz zu Gast im LABORfenster. Projekt Linientanz sind Olga Sitner und Armin Burghagen. In Resonanzraum 02 stellt Armin Burghagen eine Auswahl seiner Arbeiten vor.
Die Ausstellung “Ausstreben im Augenblick” von Armin Burghagen ist von 15. November 2026 bis 14. Januar 2027 im LABORfenster zu sehen. Das LABORfenster im Mirabeauweg 3 in Tübingen ist immer öffentlich zugänglich.
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Armin Burghagens künstlerische Sprache ist eine synergetische Energie aus inneren Spannungsfeldern und dem Nachklang auf Projektionsflächen und in Räumen. Die Suche nach einem unmittelbaren, glaubwürdigen Ausdruck von Bewegung begleitet seine Arbeit bis heute. Linie, Farbe und Material werden zu Trägern seiner Erfahrungen, die sich im kreativen Prozess zu einer eigenen Erscheinung verdichten.
Die drei Arbeiten eröffnen einen Zugang zu dieser Welt. „Weltordnung“, entstanden aus der persönlichen Betroffenheit über den russischen Überfall auf die Ukraine, „It’s me III“ als Teil einer fortlaufenden Serie von Selbstbildern und „Hope“, eine frei im Raum schwebende Kohlefaserarbeit.
Jede dieser Arbeiten hält einen Augenblick fest, das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Erlebten. Keine endgültige Aussage, sondern eine von unzähligen Möglichkeiten aus einem bewegten Leben.
Armin Burghagen in der Arbeit “Raumwandler” des Projekts Linientanz
Vita
Armin Burghagen, 1958 in Metzingen geboren, lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Tübingen. Seine künstlerische Entwicklung ist wesentlich durch seine langjährige Tätigkeit im Tanztheater geprägt. Seit 1987 beschäftigt er sich mit Malerei und Zeichnung. Seine Arbeiten reichen von Druckgrafik und Malerei bis zu raumbezogenen Installationen. Neben seiner eigenen künstlerischen Praxis ist er seit vielen Jahren als Dozent tätig.
https://www.instagram.com/arminburghagen/
Projekt Linientanz
Linientanz, Raumwandler. Papier, Tusche, Folien, Rettungsdecken, Klebebänder und Plastikbehälter.Länge 6 m, Breite 5,5 m und Höhe 4,5;Künstlerhof Rottenburg am Neckar, 2023.
Olga Sitner und Armin Burghagen begegneten sich 2016 bei einer künstlerischen Gruppenarbeit und fanden Gefallen an der Sicht des Anderen auf die Kunstwelt. Schließlich folgten sie ihrem Impuls und beschlossen in Zukunft mehr künstlerisch zusammen zu arbeiten. Der Name „Linientanz“ ist ein Synonym für ihre grundlegende Idee, Zeichnerische Größe in den Raum zu führen und diese an Ort und Stelle dauerhaft zu verorten.
Beide lassen sich nicht einfach einem Genre zuordnen. Und in der jeweiligen Rückschau wird deutlich, dass sie ausgehend von klassischem Zeichnen ihr Portfolio mit experimentellem Materialen und Techniken ergänzen. Und sie teilen die Faszination in der Arbeit Ungewöhnliches neu zusammen zu führen und Konsequent ihre Fragestellung nicht aus den Augen verlieren. Hinzu gesellt sich die inspirierende Herausforderung der raumbezogene Arbeit.